Sonntag, Oktober 18, 2009

Appendix: Issue-Sustainability 10/2009

Nachtrag zum Thema Nachhaltigkeit [ Sonntag 17.Oktober 2009]

 nachhaltigkeit

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Dienstag, Juli 21, 2009

Konkursmeldung +++ Closing Down +++

 

Wegen Geschäftsaufgabe für immer geschlossen 

Closing-Down Announcement

 

 

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Freitag, Juli 03, 2009

Eine klare Richtungsdefinition!

subvision 2009

** Kommentar aus dem geliebten off:  Ein Werbeblock bleibt ein Werbeblock, auch wenn Mozart dazu eingespielt wird. Tragisch nur, dass im anstehendem Werbeblock Rio Reisser für die Hintergrundeinspielung missbraucht wird. 

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Latest News: Hafencity Bewohner wollen nicht dem Bezirksamt Mitte zugeordnet werden!  Ein Bewohner dazu: Wir wollen nicht, dass es so schmuddelig wie in anderen Stadtteilen wird. Wir denken über eine Privatisierung nach und suchen derzeit nach Lösungen. Auch die Stadt sollte ja ein Interesse daran haben, dass bei diesem Image fördernden Vorzeigeprojekt keine Vermüllung wie in den restlichen Bezirken einzieht.

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Dienstag, Juni 09, 2009

subvision - hafencity - art, money and real estate [extern blog/text link]

The story of art and culture in Hamburg's Hafencity is a series of flops. Although considerable amounts of public money have been spent, what else would you expect from ill-titled projects like "10° Kunst - Wege in die Hafencity" ("10 Degrees Art - Ways into the Hafencity")? Seen by nobody, such efforts went internationally ignored and unrecognised by the artworld. Many Hamburgers, once proud of the city's art in public space projects, are embarrassed and quickly change the subject.

But even in sleepy Hamburg with it's un-inovative boom and it's placid real estate market, the Florida talk of "creative cities" got about - and... [read the comlete text]

This article has been published in the US-Magazine "Proximity" (Chicago), issue 3, Winter 2008 - 2009
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Montag, Juni 08, 2009

Einladung Pressegespräch subvision 10.Juni 11h Strandkai Festivalgelände Hafencity

subvision strandkai hafencity

Nach 1,5 Jahren wird nun ganz frisch die Künstlerliste präsentiert. Prima. Zudem erläutern die Architekten, wieviel Beton Sie für die Containerfundamente benötigen und wie sich die Künstlergruppen im Manhatten der Hafencity dann zurechtfinden werden. Ist auch Prima. Den subvisions-Flyer mit der Logohalde und dem Strahlenmann haben wir ja bereits. Der ist nun richtig Prima. Wir freuen uns. MfG

 P.S. Wer vor besagtem Pressetermin, direkt um die Ecke zum Strandkai, noch etwas über die Shopping-Metropole Hamburg erfahren möchte, finde sich bereits um 10:15 am Kaiserkai (s.u.) ein.

 

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Hinweis an die Medien 

Senator Gedaschko startet Shopping-Portal
Rückenwind für die Shopping-Metropole Hamburg: Wirtschaftssenator Axel
Gedaschko stellt das europaweit einzigartige Shopping-Portal im Internet
gemeinsam mit Georg Konjovic, Geschäftsführer hamburg.de, vor
am Mittwoch, 10. Juni, um 10.15 Uhr
im Gaastra-Flagshipstore, Am Kaiserkai 60 (HafenCity)
Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit hat die digitale Einkaufswelt auf
hamburg.de in Auftrag gegeben, um die Shopping-Metropole Hamburg
international im Internet zu präsentieren und so den Shopping-Tourismus zu
fördern. Das Projekt wird mit rund 300.000 Euro von der Stadt gefördert.
Für Rückfragen: hamburg.de Torralf Köhler

 

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Donnerstag, Juni 04, 2009

Einfach Musik

"wenn sich die töne nicht in unsere partitur einfügen, lassen wir die musiker* doch einfach zur nächsten firmenfeier aufspielen!"

* „Erst kommt das Fressen und dann die Moral“

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Dienstag, Juni 02, 2009

Urban Sculpture / Backflash 2005

Lets start the june with a quick backflash.  This urban sculpture  was a modest contribution

to the "Kunst- und Kultursommer in der Hafencity 2005

 

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TanzendeTürme.org unterstützt  die Aktion Recht auf Stadt

Demoafruf 13.Juni 2009 - 14h Jungfernstieg Ecke Ballindamm

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Donnerstag, Mai 21, 2009

YO!

subvision

Bildvordergrund: Bereits verbaut  Bildhintergrund: Bereits verplant

sponsored by SuperOFFart and Hamburg Arteting ©

 

  

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Freitag, Mai 15, 2009

Sachliche Verortung

Foto/Titel: Strand ohne Sand mit Band

Der Ort auf dem die subvision veranstaltet werden soll, ist folgendermaßen verplant [ Strandkai - In bester Lage ]

 

 

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Freitag, Mai 01, 2009

Filmempfehlung "Empire St.Pauli"

+++weiterleitung+++weiterleitung+++weiterleitung+++weiterleitung+++

Es ist soweit... "EMPIRE ST.PAULI" feiert seine PREMIERE !!!

Die offizielle Premiere findet am 7.05.2009 um 19.30 Uhr im SKAM e.V
(ehemalige Bowlingbahn) statt. Wir würden uns freuen Euch/Sie dort
begrüßen zu dürfen. Der Eintritt beträgt vier Euro pro Karte.

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1) Was ist EMPIRE ST. PAULI
2) Weitere Termine von Vorführungen
3) DVD/Begleitbroschüre
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1) *Was ist EMPIRE ST. PAULI*
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"Empire St. Pauli - von Perlenketten und Platzverweisen"
Ein Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak
Produktion Steffen Jörg - GWA St. Pauli (Mini-DV, 2009, 85 Min.)

Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil
umgebaut - eine der letzten Lücken in der "Perlenkette" an der Elbe
geschlossen.
Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren.
Immer mehr Gut- und Bestverdienende leben und arbeiten nun im ehemals
armen St. Pauli.
"Die Leute raus -- Mieten hoch -- bumm - ganz normal Kapitalismus oder wie
sagt man" -so beschreibt ein Interwiewter im Film diese Entwicklung.
Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten und die
in den Kneipen für 1,50 Euro ein Bier trinken konnten? Was passiert mit
denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren?
Im Film kommen viele St. PaulianerInnen zu Wort und bilden jenseits von
Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges
Meinungsspektrum ab.

Ausführliche Filmbeschreibung unter:
http://www.empire-stpauli.de/was.php

Wer was in diesem Film gemacht hat, unter:
http://www.empire-stpauli.de/wer.php

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2) *Weitere Termine von Vorführungen*
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Do 14.5. | 20:00 | Lichtmeß-Kino | Gaußstraße 25 | Hamburg

Sa 16.5. | 19:00 | Holstenschwemme | Herrenweide 2A | Hamburg

Mo 18.5. | 20:00 | Doppelschicht | Lange Straße 6 | Hamburg

Sa 23.5. | BUKO 32 | Kongress in Lüneburg

Sa 06.6. | 19:30 | Kölibri | Hein-Köllisch-Platz 12

Do 11.6. | Park Fiction | Antonistraße Openair | Hamburg

So 21.6. | 15:00 | Centro Sociale | Feldstraße/Sternstraße | Hamburg

Aktuelle Termine (nicht nur von Filmvorführungen) unter:
http://www.empire-stpauli.de/termine.php

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3) *DVD/Begleitbroschüre*
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Ab dem 7.05 ist der Film auch als DVD erhätlich. Begleitend zum Film
wurde 28-seitige Broschüre erstellt. Sie enthält Hintergrundtexte rund
um das Thema "Gentrifizierung, Stadtumstrukturierung, Stadtplanung".
Alle Texte der Begleitbroschüre befinden sich schon jetzt auf der
Internetseite www.empire-stpauli.de.

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 www.tanzendetuerme.org  

[ Ort SKAM, Beim Trichter 1, HH/ Zeit April 2009 ]

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subvision startet eigene Kampagne

subvision

Die subvision Organisatoren, bestehend aus einer Kooperation von HFBK, Deichtorhallen und Hamburger Kunsthalle, versuchen ihr plötzlich aufgetretenes Finanzloch mit kreativen Tools aus der Filmindustrie aufzufangen. Wie beim Hollywood Film Waterworld [1995/USA] machte man den gewaltigen Finanzstrudel zum Thema, und startete eine bis dahin beispiellose Merchandise Kampgane mit T-Shits, Kappen und Kaffeebechern. Auch die subvision Macher versuchen diesen Kunstgriff. Eine erste T-Shirt Kollektion soll bereits im Vorfeld des Events auf den Markt kommen. Verschiedene internationale off-Künstler haben hierzu kreative Ideen eingereicht. Die Gewinner werden in diesem Zuge mit 4% an den Merchandiseumsätzen beteiligt.  Mit einem T-Shirt Auftruck: "subvision - wir setzen Geld -  in den Sand", wird das Thema "Kunst und Geld" kreativ umkreist.

 

artpressHH/published 010409

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Dienstag, März 17, 2009

Egal, wo ihr noch hin wollt, wir waren schon dort.

subvision_aber2004

Foto: 2004 Kunstaktion am Strandkai auf welchem 2009, während eines Zeitraums  von 10 Tagen, in einer Containerarchitektur,  ein +500.000€ teures "off" Kunstfestival veranstaltet werden soll. Im Vergleich dazu werden ungefähr 25 primär nicht kommerziell arbeitende Hamburger Kunstorte , welche  mit viel Einsatz an  365 Tagen bildende Kunst in unserer Stadt fördern,  mit insgesamt 140.000€ pro Jahr an der Überlebnsgrenze gehalten. Einige Kunsträume haben inzwischen wegen der finanziell prekären Situation die Segel streichen müssen. Dauerhafter Kunstraum geht für die Stadt verloren. Nachdem 10 tages  subvision-Event sollen auf dem Strandkai-Gelände  mittelfristig Neubauten entstehen.

 ...

Egal, wo ihr noch hin wollt,
wir waren schon dort.
Denn wir hatten Ziele
Und ihr habt in der Nase gebohrt.
Denn ihr hattet cash
Und uns hat der Magen geknurrt.
Und was wir noch nicht gemacht haben,
dass haben wir vor!

 ...

[Auszug Samy Delux Lyrics "Eppendorf"]

 

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Montag, März 02, 2009

Eine neue 6 Millionen Euro Kampagne kommt ins rollen

subvision hafencity bleibt

 subvision hafencity bleibt

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Montag, Februar 09, 2009

Wahre Fans 1000

subvision

123m zum Festivalgelände | 2343m bis zur nächsten Kurve | 0m zur Heimniederlage

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Montag, Januar 05, 2009

Die 5 Wirtschaftsweisen tagen in der Hafencity

subvision 2009

* Rubrik: Hallo 2009 

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Mittwoch, Dezember 03, 2008

Frohe Weihnachten Liebe Hafencity

subvision hamburg Dezember 2008

subvision

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Samstag, November 01, 2008

Hanseatischer Schlingerkurs

Hanseatischer Schlingerkurs - Kostenexplosion beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie

Anfang April 2007 wurde die Grundsteinlegung für die Elbphilharmonie in Hamburg noch enthusiastisch gefeiert. Der spektakuläre Bau der Basler Architekten Herzog & de Meuron sollte der Hansestadt nicht bloss einen der weltbesten Konzertsäle, sondern zugleich auch ein neues Wahrzeichen bescheren. Doch mittlerweile hat sich die Stimmung grundlegend gewandelt: Das vermeintliche Wahrzeichen droht zum Symbol für eine fahrlässige, teilweise chaotisch anmutende Planung zu werden. Auf Druck von Bürgermeister Ole von Beust (CDU) musste der bisherige Projektkoordinator und Chef der Städtischen Realisierungsgesellschaft ReGe, Hartmut Wegener, Mitte September seinen Hut nehmen. Er gilt als einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass die zeitliche und finanzielle Planung des prestigeträchtigen Glasbaus aus dem Ruder gelaufen ist. Seine Demission ist der vorläufige Tiefpunkt einer Entwicklung, die sich in den letzten Monaten abgezeichnet hat.

Nachdem der künftige Generalintendant Christoph Lieben-Seutter noch im heurigen Frühjahr offiziell davon ausgegangen war, sein Haus im September 2010 eröffnen zu können, gab Kultursenatorin Karin von Welck am 10. Juni die Verzögerung um ein Jahr bekannt; der ursprüngliche Zeitplan sei nicht einzuhalten – man hatte die vielschichtigen Herausforderungen des Projekts offenbar unterschätzt. Hier deutete sich bereits ein Konflikt zwischen der Stadt und dem Baukonzern Hochtief an, der sich weiter zuspitzen sollte. Anfang September wurde bekannt, dass die Elbphilharmonie erheblich teurer wird als angenommen. Jüngere Schätzungen belaufen sich auf rund 340 bis 380 Millionen Euro; in einer Ausgabe des Magazins «Focus» äusserte der frühere Bürgermeister Klaus von Dohnanyi gar eine Prognose, die sich auf 584 Millionen hochrechnen lässt – das wäre dann mehr als das Doppelte jener Summe von 241 Millionen, die der entlassene Wegener, aber auch Bürgermeister von Beust immer wieder als «Festpreis» bezeichnet hatte: ein gravierender politischer Fehler in Anbetracht der vielen Unwägbarkeiten, die ein solches Unterfangen mit sich bringt. Wer für die Mehrkosten aufkommt, ist unklar; der öffentliche Rückenwind für das Projekt hat sich entsprechend gedreht und bläst den Verantwortlichen stramm ins Gesicht: Aufgrund der Kostenexplosion ist der überparteiliche Konsens der Hamburger Bürgerschaft zur Elbphilharmonie aufgekündigt. Nicht nur die Oppositionsparteien SPD und Die Linke sprechen sich gegen weitere Ausgaben aus und werfen von Beust vor, er habe die Kosten bewusst zu niedrig veranschlagt, um das Projekt durchzusetzen.

Nachdem Wegener abgelöst ist und durch den ehemaligen ReGe-Projektleiter Heribert Leutner ersetzt wird, möchte der schwarz-grüne Senat mehr «externen Sachverstand» einbinden. Dass es daran offenbar bisher gefehlt hat, wirft ein ebenso bezeichnendes Licht auf die konzeptionellen und organisatorischen Mängel wie die Tatsache, dass Leutners Amtsantritt erst zum heutigen 1. November erfolgen konnte, weil er bis jetzt an ein anderes Unternehmen gebunden war. Das heisst, der Steuermann wurde von Bord geschickt, bevor ein neuer Lotse zur Verfügung stand; die führungslosen Wochen nach Wegeners Demission haben weitere kostbare Zeit und wahrscheinlich auch eine Menge Geld gekostet. Ob es Leutner gelingt, das Projekt Elbphilharmonie wieder aus den Untiefen und auf Erfolgskurs zu navigieren, wird erst die Zukunft zeigen.

Derzeit erscheinen die Protagonisten mitunter wie von verfrühter Winterstarre gelähmt und durch die Krisensituation überfordert: Bei einer Podiumsdiskussion des NDR räumte der mutlos und blass wirkende (wenn auch nur per Monitor aus London zugeschaltete) Lieben-Seutter ein, er habe derzeit keine Planung für die Elbphilharmonie; die Kultursenatorin wich konkreten Fragen aus und flüchtete sich in Allgemeinplätze. Nachher sei man ja immer klüger. Ende November soll es nun neue Zahlen geben: Dann wird die Bürgerschaft über Zwischenstände zu Zeitplan und Gesamtkosten informiert. An den um ein Jahr nach vorn verschobenen Eröffnungstermin mag indes schon jetzt kaum noch jemand glauben. [Marcus Stäbler/NZZ]

 

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Sonntag, Oktober 12, 2008

In Hamburg sagt man Moin

Zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben - 2 Texte ein Ursprung

Den hamburg off-kultur-orten fehlt Geld. Sie sollen es sich nun am liebsten
selbst aus den längst gut sichtbaren Rippen leiern. So schlimm kann das doch
nicht sein, reagieren manche da achselzuckend. Bislang ist noch keine
Ausstellung, kein Konzert ausgefallen, das kennen wir doch, das Genöle
dieser weltfremden Künstler.
Genau dort liegt das Problem. Es ist seit Jahren bekannt, insbesondere den
politisch Verantwortlichen. Doch das Elend wiederholt sich nicht nur mit
jedem neuen Off-Ort der dazu kommt und mit jeder neuen Antragsrunde.  Es
verschlimmert sich weil die Szene seit Jahren substanziell unterfinanziert
sind. Politisch gewollt unterfinanziert. Es geht ja nicht um Investitionen,
üppige Reisekosten oder saftige Honorare. Es geht um die Substanz der
hamburger Off-Kultur. Diese Einsparzwänge gehen auch nicht nach jedem
irgendwie überstandenen Programm wieder auf null zurück. Sie summieren sich
und engen die künstlerischen Spielräume immer wieder immer weiter ein.
Weniger Ausstellungen, Konzerte, Aktionen ? Das würde Geld sparen, aber
Publikum verschrecken und den künstlerischen Abstieg bedeuten. Teurere
Eintritte? Weniger bis kein Publikum. Ein 1-a-Teufelskreis.
Im letzten Jahr haben die hamburger Off-Orte bei einem  runden Tisch in der
Behörde  die Kultursenatorin persönlich dringend um Lösungen gebeten.
In einer Stadt, die eine deutsche Kulturmetropole sein will und nun auch
noch weltweit wahrnehmbare Musikmetropole werden soll, steht die Politik vor
einem riesigen Dilemma. Wie soll eine Kultursenatorin, die hier ständig
alles "wunderbar" findet, bei Haushaltsverhandlungen die Kehrtwende
hinbekommen und überzeugend erklären, dass eben nicht alles wunderbar ist?
Wie macht man nach dem Planungsdesaster bei der Elbphilharmonie klar, dass
die Kultur-Baustelle nicht die einzige ist, auf der Löcher klaffen? Wurde
die Off-Szene zu Festivals wie "wir sind woanders " aufgefordert, weil man
sich so Stillhalten erkaufen wollte? Die Internetplatform " the thing
hamburg" bekam einen begrüssenswerte Förderung  - aber nicht genug  um
auch in 2009 weiterzuarbeiten.
Berechnung? Willkür? Überforderung? Nur eines ist klar: Kultursenatorin
Karin von Welck droht womöglich ein heißer Herbst.
-------------------
und
hier der Original-Artikel;
Von Joachim Mischke
Den drei Hamburger Staatstheatern fehlt Geld, mit dem sie Tarifsteigerungen
bei den Gehältern ausgleichen können. Die Bühnen sollen es sich nun am
liebsten selbst aus den längst gut sichtbaren Rippen leiern. So schlimm kann
das doch nicht sein, reagieren manche da achselzuckend. Bislang ist noch
keine Spielzeit ausgefallen, das kennen wir doch, das Genöle dieser
weltfremden Künstler.
Genau dort liegt das Problem. Es ist seit Jahren bekannt, insbesondere den
politisch Verantwortlichen. Doch das Elend wiederholt sich nicht nur mit
jedem neuen Tarifabschluss, der Mitarbeitern zusichert, was sie tagtäglich
hart erarbeiten. Es verschlimmert sich, weil Schauspielhaus, Thalia und
Staatsoper seit Jahren substanziell unterfinanziert sind. Politisch gewollt
unterfinanziert. Es geht ja nicht um Maßschuhe für Choristen oder saftige
Regiegagen. Es geht um die Substanz der Häuser. Diese Einsparzwänge gehen
auch nicht nach jeder irgendwie überstandenen Spielzeit wieder auf null
zurück. Sie summieren sich und engen die künstlerischen Spielräume immer
wieder immer weiter ein. Weniger Premieren oder weniger Service? Das würde
Geld sparen, aber Publikum verschrecken und den künstlerischen Abstieg
bedeuten. Teurere Karten? Weniger Publikum. Ein 1-a-Teufelskreis.
Im Frühjahr haben alle Hamburger Staatstheater-Intendanten und ihre
Geschäftsführer gemeinsam an die Kultursenatorin geschrieben und dringend um
Lösungen gebeten. Bis heute gab es keine Antwort. Das ist auch eine.
In einer Stadt, die eine deutsche Kulturmetropole sein will und nun auch
noch weltweit wahrnehmbare Musikmetropole werden soll, steht die Politik vor
einem riesigen Dilemma. Wie soll eine Kultursenatorin, die hier ständig
alles "wunderbar" findet, bei Haushaltsverhandlungen die Kehrtwende
hinbekommen und überzeugend erklären, dass eben nicht alles wunderbar ist?
Wie macht man nach dem Planungsdesaster bei der Elbphilharmonie klar, dass
diese Kultur-Baustelle nicht die einzige ist, auf der Löcher klaffen? Wurden
die Staatstheater bei der Verringerung ihrer Tarif-Lasten so ungleich
behandelt, weil man sich so Stillhalten erkaufen wollte? Friedrich Schirmer
bekam mehr als andere - aber nicht genug - fürs Haus zu seinem neuen
Schauspielhaus-Vertrag und kann sich deshalb weniger beschweren. Joachim
Lux' Wechsel aus dem Wiener Chefdramaturgendasein ans Thalia ist seine
Premiere in der Intendanten-Liga, da kann man noch nicht allzu hoch pokern.
Simone Young und John Neumeier können sich in der Oper unterdessen fragen,
ob sie bei ihren Langzeit-Engagements eher leeren Versprechungen aufgesessen
sind.
Berechnung? Willkür? Überforderung? Nur eines ist klar: Kultursenatorin
Karin von Welck droht womöglich ein heißer Herbst.
erschienen am 11. Oktober 2008





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Mittwoch, September 10, 2008

recurrences of false reports for political reasons *

* Hamburg baut sein achtes Cruiseterminal "ASQM2"*

 *² Artist supports Queen Mary II 

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recurrences of false reports for political reasons *

* Hamburg baut sein achtes Cruiseterminal "ASQM2"*

 *² Artist supports Queen Mary II 

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